ulixes Update



24 Jan 2017

Erfahrung und Innovation

Ulixes-Partner imt Systeme und Services GmbH


IMT Partner Schnittstellen.jpg Industrie braucht Erfahrung, IT braucht ständige Innovation. Neue, richtungsweisende Lösungen zu entwickeln, dabei aber die Bedürfnisse der Industrie fest im Blick zu haben - das zeichnet die imt Systeme und Services aus Fellbach/Stuttgart aus. Ein guter Grund, das Unternehmen zum Ulixes-Partner zu machen.

Seit seiner Gründung im Jahr 1985 hat das Unternehmen viele tausend Software-Lösungen für Industrieunternehmen unterschiedlichster Branchen entwickelt und in Betrieb genommen – von der Verpackungsanlage über Sortiermaschinen bis zu komplexen Produktionssteuerungen. Genau das macht imt auch für Ulixes-Kunden: „Überall dort, wo Anlagen und Roboter bestimmte Tätigkeiten ausführen, miteinander kooperieren oder wo Mensch und Maschine interagieren, schaffen wir individuelle Komplettlösungen“, erläutert Geschäftsführer Rudolf Hobelsberger. Von Planung und Beratung über Programmierung, Konstruktion und Projektmanagement bis zu Montage, Inbetriebnahme, Wartung und Systemservice kümmert sich imt darum, Steuerungssoftware an die vielfältigen Bedingungen in Industrieunternehmen anzupassen und bedarfsgerecht zu konfigurieren.

Von Big Data bis Industrie 4.0 „Heute spielen neben der reinen Steuerung vor allem Datenerhebung und –analyse sowie die Vernetzung unterschiedlicher Systeme eine zentrale Rolle,“ erläutert Rudolf Hobelsberger, „also letztlich Big Data und Industrie 4.0.“ Für Ulixes ist imt deshalb ein idealer Partner. Überall dort, wo der Assistent in bestehende Industrieumgebungen eingepasst werden soll, wenn er etwa zur Werkerführung bei der Überwachung des Wareneingangs oder bei der manuellen Montage eingesetzt wird, wissen die Spezialisten von imt, wo und wie Sensordaten erhoben, aufbereitet und an unterschiedlichste IT-Systeme vermittelt werden können.

„Der Assistent ist ja letztlich ein System, das unterschiedlichste Aufgaben übernehmen kann, weil sich seine vielfältigen Funktionen in alle möglichen Umgebungen sinnvoll integrieren lassen“, beschreibt Hobelsberger. „Dazu ist dann lediglich die richtige App nötig, mit der der Assistent solche Aufgaben umsetzen kann.“ So hat imt gerade mehrere Assistenten bei einem großen Automobilzulieferer für die manuelle Fertigung eingerichtet. Hier geht es darum, dass Mitarbeiter ohne Fehler je nach Auftrag stets das richtige Montageteil zur Hand nehmen und entsprechend dem Hersteller, für den der Auftrag ausgeführt wird, individualisiert zusammenbauen. „Nicht auszudenken, wenn Hersteller A Produktteile von Hersteller B erhalten würde“, sagt Hobelsberger. Der Assistent ermöglicht hier eine einfache und sichere Werkerführung, indem der Barcode des Auftrags per Handscanner eingelesen und damit die individuelle Handhabung gestartet wird. Über Lichtsignale wird automatisch die richtige Entnahmebox beleuchtet, die spezifischen Arbeitsschritte werden auf die Arbeitsplatte projiziert und eine Endkontrolle findet über eine Waage statt, die in Form einer Plausibilitätsprüfung sicherstellt, dass das Teil tatsächlich kundenspezifisch gefertigt und gelabelt wurde. Die Prozessdaten können dabei zum Beispiel für Prozessanalysen und –optimierungen oder für Fehleranalysen komplett erhoben und ausgewertet werden. Werkerführung, Qualitätssicherung und Prozessoptimierung in einem – das leistet der Assistent in dieser Umgebung.

App für OPCON -Welt – Assistent kontrolliert Roboter Aber auch ungewöhnliche Lösungen gehören zum Spektrum von imt. So hat man gerade eine App zur Anbindung des Assistenten an die OPCON-Welt programmiert und im App-Store für alle Anwender verfügbar gemacht. TWINCat und eine Reihe weiterer Schnittstellen bestehen bereits, andere Lösungen wie etwa OPCON plus oder CS 2000 sind als App in kürzester Zeit möglich. Der Assistent wird in diesem Fall als System zur Prüfung und Überwachung einer Roboter gesteuerten Verpackungsanlage eingesetzt, bei der schwarze komplexe Spritzgussteile in schwarze Blister eingesetzt werden. Zur Kontrolle entnehmen Mitarbeiter in bestimmten Abständen einzelne Produkte und setzen sie danach wieder ein. Der Assistent, der über dem zu füllenden Blister montiert ist, stellt sicher, dass der Roboter seine Tätigkeit erst dann aufnimmt, wenn das Produkt entweder gar nicht oder wieder korrekt eingesetzt wurde. Außerdem überprüft die integrierte Kamera gemeinsam mit einem Höhen-Tiefen-Sensor, ob das Nest, in das der Roboter das nächste Produkt einlegen will, tatsächlich frei ist. Zudem stellt er sicher, dass nur vollständig gefüllte Blister die Maschine verlassen. So werden teure Crashs und Fehlfüllungen vermieden. Außerdem wurde so der Workflow optimiert.

„Wir sind immer wieder erstaunt, wozu unsere Kunden den Assistenten nutzen können und an welchen Stellen er Mehrwerte bringt“, sagt Rudolf Hobelsberger.